Teil 2: Der Weg nach Oben
Unter den Gräbern nähre ich mich von Hyänenfrass, viele Jahre schon.
Ausweglos und Furchtlos gefangen unter Denunzianten und Rufmörder. Eine schöne neue Welt die ich noch erfahren muss. Ab und zu find ich Hoffnung - Neue Wege zum Vergessen.
Doch was siegt, ist jener Teil in mir, der mich immer weiterzieht.
Zeig mir den Weg nach Oben - wo die Sonne scheint - wo die Menschen freundlich und nett sind und immer gut duften und so wunderschön glänzen.
Zeig mir den Weg nach Oben - wo alles so schön bunt und herzlich ist. Nicht so wie ich.
Fremde Kälte mindert das Leben in mir. Argwohn, Lug und Trug durchdringen mich wie feuchter Erdgeruch. Jung und Alt, verklärter Blick. In Hohn und Spott sich einig die heuchlerische Brut.
Die Substanz des Lebens ändert sich - die Substanz der Gene wohl nie?
Zeig mir den Weg nach Oben - wo die Schönen und die Unschuldigen leben - wo Einigkeit, Recht und Freiheit regiert - wo das Leben Schönheit und Unschuld ist.
Ein Spiegel für die Welt - Ein Spiegel auch für mich?
Wieder beginnt ein neuer Tag. Peitscht altbewährte Dummheit den innewohnenden Hass auf. Zeigt sich wieder das kranke Hirn in freien Unterstellungen von Perversionen und Abartigkeiten.
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben...
Kleine Geister in hohlen Körpern quählen gern scheinbar Schwache. Sie selbst gesund und erhaben! Sind die Helden im Ort, wenn sie Schwache demütigen und ausgrenzen können.
Kein Gefühl für Lug und Trug. Kein Raum für Frei und Sein. Keine Zeit für Wahn und Sinn.
Erlaubt ist alles. Hohn, Spott und Spucke für Behinderte und Kranke. Ausgrenzung bis in den Suizid. Anschliessend sind sie glücklich und zufrieden! Haben Sie es doch den Perversen gezeigt.
Das kaputte Gen stets rein und fein. Unschuldig die Schuldigen. Selbst beim Stuhlgang kommt noch parfümiert, ihr eigen feuchter Erdgeruch. Die Mörder sind mitten unter uns.
Zeig mir den Weg nach Oben - wo die Seele aus Eis ist und das Herz aus Stein.
Zeig mir den Weg nach Oben - wo kein Spiegel den Anblick hält.
Kein Spiegel für mein Gesicht - kein Spiegel für die Welt.
Von Richard Brox im April und im Mai 2010
Soziale und gesellschaftliche Ausgrenzung beginnt im Kopf eines Einzelnen und überträgt sich wie ein Parasit in Form einer schyzophrenen Grippewelle auf die leicht zulenkende Masse.
Doch was ist die Masse? Die Masse ist der Unsinn! Der Verstand ist stets bei wenigen. Doch die Masse hat die Kraft ihren eigenen Unsinn auf Andere abzulenken und ist im Stande mit ihrem Unsinn ganze Kriege zu entfachen.
Daher gibt es nur eine Lösung dem Parasit der geistigen Verdummung ein Ende zu setzen und das Mittel ist Toleranz für Minderheiten zeigen mit Zivilcourage.
Der Parasit des Bösen hat auch zwei Namen Scheinmoral und Heuchelei. Diese Namen sind die Wegbereiter von Intoleranz und Ignoranz! Kein Weg führt daran vorbei diese geistigen Anormalien mit den Gedanken der Toleranz und der Tatkraft von Zivilcourage aus den Köpfen der Einzelnen wie ein Virus zu entfernen.